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Dorfkirche Klinga |
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ORGEL |
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Biografie Christian Schmidt |
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Die Orgel in der Dorfkirche Klinga ist bislang die einzige bekannte und erhaltene Orgel von Christian Schmidt. |
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Christian Schmidt wurde am 17.10.1685 in Taucha (bei Leipzig) als Sohn des "Parthemüllers Andreas Schmidt" geboren; er war im jährlichen Wechsel von 1738 bis 1748 Bürgermeister in Taucha. |
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1736 führt der Tauchaer Orgelbauer Christian Schmidt eine Generalreparatur an der Orgel der Gnadenkirche in Leipzig Wahren für 133 Taler durch |
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Der Contract zum Bau der Klingaer Orgel wird am 2. August 1743 zwischen dem Kirchen Patroni, der Herrschaft zu Pomßen, der
Kirchgemeinde Klinga und dem Orgelbauer und Bürgermeister Christian Schmidt aus Taucha bei Leipzig abgeschlossen.
Es wird für den Orgelneubau die Summe von "155 Thalern" vereinbart, die zwischen
1743 und 1747 in mehreren Raten an Christian Schmidt gezahlt werden. |
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Rechnungsbuch Pfarramt Naunhof 1743/44: "65.- Dem Orgelbauer Herrn Schmidn vor das Orgelwerck" |
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1743 fertigte Christian Schmidt ein Gutachten für die Orgel in der Klosterkirche Grimma an. Sein
Kostenvoranschlag für die Reparatur beläuft sich auf 50 Rthl. Am 11.7.1748 wird die Reparatur genehmigt, jedoch von
Schmidt nicht ausgeführt (vgl. Dähnert 1980, S. 135). |
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Ab 1749 findet Christian Schmidt auch an anderen Orten keine
Erwähnung mehr. Es kann deshalb angenommen werden, dass er um 1748/50 verstarb. |
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Der Vater von Christian Schmidt, der "Mühlenbaumeister"
Andreas Schmidt, wird in der Literatur teilweise und unzutreffend mit der Klingaer
Orgel in Verbindung gebracht (z.B. Oehme 1994, S. 136). Andreas Schmidt baute 1697 eine Orgel in Wahren sowie 1704 eine Orgel für die Kirche
in Püchau (beide nicht mehr erhalten). |
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Literatur |
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Dähnert 1980; Henkel 1988; Magirius 1995; Gernhardt 2011; Porzig 2011 |
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